Intelligenzquotient, intellektuelle Hochbegabung, ihre Besonderheiten und Schwierigkeiten


 

 

 

              Intelligenzverteilung:

 

               IQ 85-115 (ca. 68%)

               IQ>115 (ca. 14%)
               IQ>130 (ca. 2%)
               IQ>135 (ca. 1%)
               IQ>145 (ca. 0,2%)

Grafik:  Alessio Damato, Mikhail Ryazanov,   

CC BY-SA 3.0 <http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/>, via Wikimedia Commons 


Eine intellektuelle Hochbegabung wird üblicherweise durch einen “Intelligenz-Test”, welcher den sogenannten Intelligenzquotienten bestimmen soll, diagnostiziert. Bei einem solchen Test handelt es sich um ein Konstrukt und einen Versuch Intelligenz messbar zu machen. Er betrachtet die Leistungsfähigkeit verschiedener kognitiver Bereiche wie u.a. Merkfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit oder etwa verbale- und nummerische Fähigkeiten. Diese Leistung wird in Vergleich gesetzt, zu der Durchschnittsleistung derselben Altersgruppe.  Diese durchschnittliche Leistung wird mit einem Wert von 100 bemessen und ab einem IQ-Wert von 130 Punkten gilt man als hochbegabt. Diesen Wert erreichen ca. 2-3 Prozent der Menschen. Somit erhält man einen Einblick in die eigenen Fähigkeiten. 

Trotzdem ist ein IQ-Tests als Hilfsmittel zu betrachten und nichts Absolutes und Unumstößliches. 

Das Phänomen Hochbegabung ist komplex und lässt sich nicht alleine durch einen Intelligenztest definieren, bestimmen und erklären. Auch ist sie nicht bloß auf einige kognitive Bereiche beschränkt, welche durch einen IQ-Test erfasst werden. Sie betrifft die Art, des Denkens und der Informationsverarbeitung, ebenso hat sie Auswirkung auf  die Wahrnehmung und das Erleben eines Menschen. Sie ist ein untrennbarer Teil der Persönlichkeit. 

 

Häufig sind Hochbegabte auch hochsensibel. Damit geht neben einer starken Sinneswahrnehmung auch eine erhöhte emotionale Sensibilität einher. 

 

Es ergibt sich eine Diskrepanz, zwischen dem eigenen Denken, Wahrnehmen und Erleben und den meisten seiner Mitmenschen. 

 

Es lassen sich typische Problematiken beobachten: 

 

-Verunsicherung und Selbstzweifel 

-Schwierigkeiten im Bildungssystem 

-Orientierungslosigkeit 

-Zwischenmenschliche Probleme 

 

  

Ein begleitendes Coaching kann sehr hilfreich sein um:  

 

-Stärken, Fähigkeiten und Besonderheiten zu verstehen und sich bewusst machen  

-Unterstützung, um eigene Lernstrategien zu erkennen und zu entwickeln (da HB´s sich in ihrem   Lernverhalten unterscheiden und spezielle Anforderungen und Bedürfnisse haben)

-Verständnis und Umgangsstrategien im zwischenmenschlichen Bereich  

 

 

Forschungsbedarf: 

 

Aufgrund von Beobachtung, Schilderungen von Betroffenen und eigener Erfahrung, gehe ich bei Hochbegabung von einer Art Normvariante aus. Es besteht immer noch sehr viel Forschungsbedarf, um sie zu verstehen und ihr Gerecht zu werden. 

 

 

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